Feuchte Biomasse

In der Schweiz wird ein Biomasse-Potenzial von 3‘600 GWh elektrisch und 4‘600 GWh thermisch angenommen (Quelle: Potentiale zur energetischen Nutzung von Biomasse in der Schweiz, BFE 2004).

Im Rahmen dieser Potenzialerhebung werden ausschliesslich Bioabfälle (und keine Energiepflanzen, NawaRo) berücksichtigt. Im Weiteren wird angenommen, dass das Biogas (Methan) in einem Blockheizkraftwerk (BHKW) verstromt wird.

Die Potenzialanalyse wird anhand einfacher Parameter vorgenommen, bspw. Grossvieheinheiten (Statistik BfS) oder Menge Grüngut (Gemeinde).

Mögliche Massnahmen

  • Falls mehr als 250 MWh Potenzial resultiert, werden weitere Abklärungen empfohlen.
  • Sollte eine Biogasanlage geplant werden, ist die Zusammenarbeit mit Substratlieferanten auch ausserhalb der Gemeinde zu suchen (Co-Substrate aus Gastronomie, Lebensmittelherstellung usw.). Ausserdem ist der enge Einbezug der Landwirte wichtig.
  • Entscheidend ist der Standort: Es muss eine Abwärmenutzung möglich sein, und der Abstand zu Siedlungsgebieten beträgt idealerweise 300m.
  • Falls in der Gemeinde eine Abwasserreinigungsanlage (ARA) besteht: Im Rahmen der nächsten baulichen Anpassungen abklären, ob eine energetische Optimierung in der ARA möglich ist. Auskunft gibt zudem www.bfe.admin.ch/infrastrukturanlagen

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